DeNiro, Edward Norton und eine nackte (!) Milla Jovovich. Klingt nach nem formidablen Streifen! Können aber Schauspieler, Handlung und vor allem Oberweite überzeugen?

Robert DeNiro, Hollywoods bekannteste Wanderwarze mimt sich wieder über die Filmleinwände der Welt. Man muss ihm zugestehen, einer der einflussreichsten Schauspieler seiner Zeit zu sein – Der kann wirklich alles spielen!

Ahhh, Story!
In „Stone“ spielt er die Rolle eines Sozialarbeiters eines Gefängnisses, der in der Hand hat zu entscheiden, ob Sträflinge vorzeitig wieder auf die Menschheit losgelassen werden können oder nicht. Einer dieser Sträflinge (gespielt von Edward Norton, bekannt aus „Fight Club“ & „Der unglaubliche Hulk“) und seine unglaublich alberne Frisur streben ebenfalls die Freiheit an. Dieser Sträfling, der nur „Stone“ genannt wird, hat eine Ehefrau (Milla Jovovich), die alles daran setzt, ihren Mann aus dem Knast zu holen. Alles.

Ring-Ring, Nippelphone!

Ahhh, Titten!
Naja, es kommt, wie es kommen muss – irgendwann sieht man Milla nackig. Ja, wirklich. Titten. Ich hatte den Bonus-Stift schon im Anschlag bevor ich richtig hingeguckt hatte. Großer Fehler. Bitte, liebe Milla, was ist das denn? Flach wie ein Brett mit Nippeln, die DeNiros Gesichtswarze aussehen lassen wie ein ordinäres Muttermal. Whoa. Weiche, Teufel! Uncool! 20 Minuten später direkt nochmal! Bäh. Punktabzug! Der gute Wille war da, aber da muss ein bisschen mehr kommen!

Wenigstens kommen Kinofanatiker abseits der Standardkameraeinstellungen auf ihre Kosten. Wenn nicht gerade das altbewährte Schuss-Gegenschussprinzip an den Augäpfeln des Zuschauers knabbert, kommen doch einige bemerkenswerte Einstellungen zum Vorschein. Gut gemacht, Herr Curran. Bei einem solchen Kader an Schauspielern habe ich mir auch etwas Können gewünscht! Untermalt wird das Ganz mit einem sehr schlichten und ruhigen Soundtrack, der selten die Aufmerksamkeit auf sich zieht und dadurch sehr viel Spannung erzeugt. Find ich gut.

Neben viel, viel Gerede gibt’s nen abgehackten Fuß und 2 halbwitzige Schimpfworttiraden. Ich notiere mal moderat viele Bonuspunkte. Auch hier war der gute Wille vorhanden.

Alles in allem aber ein sehr, sehr guter Film mit authentisch wirkenden Mimen (auch wenn Milla die Rolle der unterbemittelten Ehefrau nicht wirklich stehen möchte, da sind wir anderes gewohnt). Aber DeNiro ist wieder der Hammer! Wer 105 Minuten Zeit entbehren kann, sollte sich unbedingt auf die Couch schmeißen und sich den Streifen antun.

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Stone was last modified: Juli 20th, 2011 by Joe Uessem

Besonderes Kennzeichen: Enorme Bauchmuskeln. Mag Ballerspiele, Actionfilme und lange Spaziergänge am Strand. Zu seinen Hobbies zählen Stricken und Pferdebilder sammeln. Sein Lieblingsvideospielheld ist der Lange von Tetris.