Vor einiger Zeit hatte ich eine Art „Coming-Out“ hier auf dem Blog (das könnt ihr hier nachlesen). Da dieses schon etwas zu lange auf eine Fortsetzung wartet, dachte ich mir, es wäre angebracht, hier etwas Regelmäßigkeit reinzubringen.

Deswegen werden Game-Reviews nun durch die Rubrik „Mit den Augen eines Aspergers“ ergänzt, in dem ich erkläre, warum das entsprechende Spiel für Asperger-Autisten geeignet oder eben nicht geeignet ist, natürlich immer von meinem eigenen Standpunkt aus gesehen. Denn einige Spiele sind (trotz aller Spaßigkeit) zum Teil sehr stressig, überladen und unangenehm.

Nehmen wir beispielsweise das Rennspiel Need For Speed. Viele bunte Lichter, schnelle Reaktionszeiten sowie ein Abschlussrennen, das über zehn Minuten dauert und quasi keinen einzigen Fehler zulässt. Das war für mich eine absolute Qual. Nach vielen Monaten, die ich versuchte, dieses Rennen zu beenden und vielen zerbrochenen Controllern, war das erfolgreiche Beenden eine absolute Erleichterung.

Viele Spiele nehmen keine Rücksicht auf die besonderen Umstände bestimmter Gamer. Das fängt bei Farbenblindheit an und hört bei geistigen und körperlichen Behinderungen nicht auf. Für den speziellen Fall von Asperger-Gamern versuche ich nun, etwas Aufklärung zu leisten und Hilfestellungen zu geben.

Gerne könnt ihr mir auch unter mail(klammeraffe)arrcade(punkt)de schreiben und euch mit mir darüber austauschen. Ich freue mich über eure Meinungen, Ergänzungen, Anregungen, Fragen und alles andere!