Megadave und seine Kollegen melden sich mit Album Nummer 13 zurück. Megagut oder Megascheiße – was ist dran an der Unglückszahl?

Dave Mustaine, der im September bereits 50 Jahre alt geworden ist, lässt mit seinen Jungs von Megadeth wieder die Puppen tanzen. Album Nummer 13, mit dem passenden Titel „Th1rt3en“ (VÖ: 28.11.2011) steht bald in den Läden und möchte durchgehört werden. Mit dem Ur-Basser David Ellefson am Viersaiter klingen Megadeth wie eh und je – Mustaines rauhe Vocals brechen über thrashige Beats, die sich mit Angebersoli abwechseln.

Man erkennt nur allzu leicht Äquivalente in vergangenen Alben, besonders stark erinnert das neueste Werk an Scheiben wie „Rust in Peace“ und die nie erreichte „Peace Sells…“. Hier und da schimmert ein progressives Fünkchen oder gar ein Speedmetal-Part durch. Eine geniale Mischung, die wieder einmal das Songwritingtalent Mustaines unter Beweis stellt. Stellenweise leider etwas schwache Texte, die aber im Kontext wieder großartig erscheinen –  ein Phänomen, das fast einzigartig für die Viererkombo ist.

„Th1rt3en“ ist erstklassig im eigenen Studio produziert und technisch, so wage ich fast zu behaupten, eines der ausgereiftesten der Bandgeschichte; besonders Daves Vocals kommen knackiger rüber denn je. Mit ihrem neuesten Album zeigen Megadeth, dass mit 50 noch lange nicht Schluss ist, sondern dass man jetzt erst recht noch mal Gas geben kann. Super.  Absolute Kaufempfehlung!

Highlights:

• Public Enemy No. 1
• Whose Life (Is it anyways)
• Never Dead
• Wrecker

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Megadeth – Th1rt3en was last modified: Oktober 21st, 2011 by Joe Uessem

Besonderes Kennzeichen: Enorme Bauchmuskeln. Mag Ballerspiele, Actionfilme und lange Spaziergänge am Strand. Zu seinen Hobbies zählen Stricken und Pferdebilder sammeln. Sein Lieblingsvideospielheld ist der Lange von Tetris.