Aus! Aus! Das Jahr ist auuus!

2016 ist Vergangenheit, was mir (und 120.000 anderen Bloggern) die Möglichkeit gibt, selbiges kurz Revue passieren zu lassen. Meine Filmhighlights habe ich euch ja schon hier präsentiert, in diesem Blogpost – wie der Titel bereits preisgibt – soll es allerdings um Spiele gehen.

Es war ein bewegtes Jahr, voller Höhen und vieler Tiefen, voller Überraschungen, lang ersehnten Technologien und herben Enttäuschungen. Damit es spannend bleibt, hier erstmal die Flops.

Flops 2016

No Man’s Sky

Nicht falsch verstehen: Ich habe viele, viele Stunden in No Man’s Sky verbracht und das Ding auf der PlayStation 4 sogar mit Platin abgeschlossen. So schlecht war es unterm Strich nicht, mal abgesehen von der Performance. Allerdings rauschte der Weltraumtitel mit einem solchen Hype daher, dass die Enttäuschung über das Endprodukt und die nicht erfüllten Erwartungen (und Versprechungen) umso größer war.

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The Last Guardian

Wie No Man’s Sky ist The Last Guardian ein Spiel, das vor allem durch Versprechungen geprägt war. Eine unglaublich lange Entwicklungszeit, ständige Verschiebungen und das Vermächtnis der Vorgängerspiele von Team Ico lagen schwer auf den Schultern des Guardians. Ein interessantes Spiel, das allerdings nicht mehr ganz zeitgemäß ist, sowohl von der Steuerung her als auch in puncto Performance. Das zerrt leider sehr an den Nerven des geneigten Spielers (meinen), weswegen das Durchspielen hier möglichst schnell vollzogen wurde. Schade!

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Homefront: The Revolution

Viele Probleme des Entwicklerstudios führten zu einem nicht ganz optimierten Spiel. Sowohl, was die Story, aber auch die Lokalisation und vor allem – wie bei den Vorgängerflops – die Performance angeht. Hier steht Homefront: The Revolution allerdings an erster Stelle, denn vor dem ersten Performance-Patch, der etwas auf sich hat warten lassen, war absolutes Daumenkino angesagt.Auch hier gilt wieder: Schade! Das hätte ein grandioser Titel werden können.

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Robinson: The Journey

Wieder mal ein Spiel, von dem ich einiges mehr erwartet hätte, besonders unter der Prämisse, hier einen reinen PlayStation VR-Titel vor mir zu haben. Für mich leider die absolute Kotzmühle und vom Gameplay her etwas langweilig. Sämtliche Trailer haben sehr viel mehr (und sehr viel Anderes) angedeutet. Zusätzlich ist das verschenkte Potenzial, die Move-Controller einzubinden, mehr als verschenkt. Ich wiederhole mich an dieser Stelle, wenn ich sage: Schade!

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Eagle Flight

Ein grandios gestaltetes VR-Game in einer etwas zu kleinen, aber toll umgesetzten Welt. Leider fehlt der ehemaligen Assassin’s Creed-VR-Demo die Langzeitmotivation und die Spielerschaft, um das Potenzial wirklich auskosten zu können. Jede Kampagnen-Herausforderung ist „More of the same“ und der Multiplayer lag ab Release brach. Auch hier werfe ich wieder ein leises „Schade!“ in den Raum, denn die Demos in optimaler Mehrspieler-Umgebung waren schnell und aufregend. Ohne Mitspieler wird daraus aber leider nichts.

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Tops 2016

Batman – The Telltale Series

Eines meiner Lieblingsspiele kommt nicht nur in mehreren Episoden daher, sondern auch mit einigen technischen Schwächen. Aber trotz enormen Rucklern und PlayStation-Abstürzen war das Batman-Abenteuer von Telltale eines der Spiele, die mich positiv überrascht haben. Anfangs war ich skeptisch, ob ein Batman in diesem Format mit Troy Baker als Sprecher funktionieren kann. Kann es. Tolles Spiel, tolles Atmosphäre!

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Forza Horizon 3

Nach meinem spontanen, ungeplanten Xbox One-Kauf durfte natürlich eine Kopie von Forza Horizon 3 nicht fehlen. Den zweiten Teil habe ich wegen seiner Multiplattformausrichtung übersprungen, was aber nicht schlimm war, denn Teil drei entschädigt durch tolle Rennen, die schönste Grafik 2016 und jeder Menge Spielspaß mit kurzen Ladezeiten. Nicht nur für Rennspielfans ein absolutes Muss (und mittlerweile schon für knapp 30 Euro zu haben!).

Uncharted 4

Was für ein Brecher! Der Abschluss der Nathan-Drake-Saga für die PS4 könnte fulminanter nicht sein. Grandiose Grafik, tolles Gameplay, großartige Story. Sogar die deutsche Lokalisation ist gelungen, was man ja leider nicht von jedem Spiel behaupten kann (weswegen ja meine PS4 standardmäßig auf Englisch steht). Nolan North und Troy Baker als Hauptsprecher im Original sind sowieso nicht zu überbieten. Wer nicht direkt mit Teil 4 starten möchte, kann alle Vorgängerteile auch als PS4-Remaster (unser Review hier) nachholen und dann voll durchstarten. Ein Abenteuer zwischen Lara Croft und Indiana Jones vom Allerfeinsten.

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Unravel

Das süßeste Spiel 2016! Yarny kämpft sich durch unwirtliche Landschaften und wickelt sich dabei selbst auf. Ein durchdachtes Spielprinzip, das trotz seines kindlichen Auftretens einen ordentlichen Schwierigkeitsgrad bietet. Eine absolute Überraschung, die ich ursprünglich gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich habe mir sogar einen eigenen Yarny gebastelt!

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Far Cry Primal

Ich war nie der allergrößte Far Cry-Fan. Ich fand das immer zu groß, zu übertrieben, zu aufgedreht. Nicht falsch verstehen: Ich fand Far Cry immer irgendwie cool, aber komischerweise war Far Cry Primal zu Release eine absolute Offenbarung. Über das Setting lässt sich vielleicht streiten, die Art und Weise, wie der Spieler hier allerdings durch die Spielwelt geleitet wird und wie perfekt der Spielfortschritt zur Spielerentwicklung passt, ist einfach toll. Das erlebt man selten so bewusst, was mich veranlasste, hier quasi in Rekordzeit Platin auf der PS4 zu holen.

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Ratchet & Clank

Schon wieder ein Titel, der mich komplett überraschte. Ein klassischer 3D-Plattformer in modernem Look, der eigentlich nur als Begleitprodukt zu einem drittklassigen Ratchet-und-Clank-Kinofilm in die Spieleregale der Welt wanderte. Allerdings macht das Ding wirklich Spaß und bietet auch einen Anreiz, den Controller für einen zweiten Spieldurchlauf erneut in die Hand zu nehmen. Und bei ungefähr 20 Euro für die Retailfassung kann man eigentlich wirklich nichts falsch machen.

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PlayStation VR

Endlich VR auch auf der Konsole. Für erschwingliche 400 Euro hat Sony hier die virtuelle Realität massenmarkttauglich gemacht. Die Spiele sind (mit Ausnahmen) momentan noch So-la-la, und viel mehr Großes ist nicht wirklich geplant (abgesehen vom ersten Triple-A-VR-Titel Resident Evil 7), aber immerhin kann man wohl VR-Porn auf dem Gerät schauen. Ich find’s toll!

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Titanfall 2

Ich hatte nicht besonders viel von der zweiten Installation der Kampfroboter-Parkour-Reihe erwartet. Umso überraschender also, dass der Fokus hier auf eine großartige Kampagne gelegt wurde, die eine tolle Story erzählt und technisch einfach top ist. Inklusive Zeitreisen und eine gänzlich stillstehenden Explosion. All the Feels!

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Watch_Dogs 2

Und wieder ein Spiel, bei dem meine Erwartungen eigentlich gleich Null waren. Die Mischung aus Neon-Post-Hipster-Hackern und dem miserablen Vorgänger ließ Watch_Dogs 2 auf meiner Most-Wanted-Liste sehr weit nach unten rutschen. Aber auch hier: Wow. Platin geholt und viele tolle Stunden in der großen offenen Welt mit den tollen Quests und Missionen verbracht. Hier ist viel Liebe untergebracht worden, aber stellenweise auch etwas viel Peinlichkeit. Dennoch: Kaufen!

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Final Fantasy XV

Ein später Eintrag in der 2016er-Liste, aber dennoch würdig, hier gelistet zu sein. Der jüngste Ableger der etwas komplizierten Final-Fantasy-Reihe überzeugt durch tolle Grafik und ein überarbeitetes Kampfsystem, leider ist die Story etwas verwirrend, die Charaktere gewöhnungsbedürftig und vollgepackt mit kleineren Bugs und Glitches. Für mich kein Hindernis, hier ebenfalls Platin (PS4) zu holen. Dies war zwar gerade gegen Ende ein absolutes Kreuz, die Trophäe macht sich im Platin-Schrank im PSN aber sehr gut. Tolles Spiel!

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Besonderes Kennzeichen: Enorme Bauchmuskeln. Mag Ballerspiele, Actionfilme und lange Spaziergänge am Strand. Zu seinen Hobbies zählen Stricken und Pferdebilder sammeln. Sein Lieblingsvideospielheld ist der Lange von Tetris.