Bogen? Check. Schwert? Check. Heiltränke? Check. Und los geht’s!

Hack’n’Slay-Spiele gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Meist schlüpft man in die Rolle eines muskelbepackten Barbaren, der sich durch Skelettmassen schnetzelt als gäb’s kein Morgen. Hunted macht hier vieles anders… Nein, Moment… Muskelbepackter Barbar. Skelette. Mist. Noch mal neu…

Hack’n’Slay-Spiele gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Meist sehen diese Games aber aus wie durch den sprichwörtlichen Arsch gezogen. Hunted macht hier vieles anders… Nein, Moment… Klotzige Models, kotzhässliche Texturen, hakelige Animationen… Okay, noch ein Versuch.

Hack’n’Slay-Spiele gibt es ja mittlerweile wie Sand am Meer. Der enttäuschende Faktor ist hier allerdings eine schwache Storyline. Hunted macht hier vieles anders… Nein, Moment… Ihr könnt mich mal. Eine ‚Story‘ aus den Tiefen der Schreiberhölle und ein Konzept, das schon seit 15 Jahren in der Pipeline hängt.

Selten spielte ich ein derart uninspiriertes, hingerotztes, verbuggtes Kackspiel wie Hunted – Die Schmiede der Finsternis. Die Kampagnenspielzeit wird mit 12 – 15 Stunden angegeben; leider sind 12 – 15 Minuten bereits zu viel, selbst wenn man fein alle Zwischensequenzen überspringt. Wer bei Bethesda durchgewunken hat, dass es eine gute Idee sei, für diese Gurke als Publisher aufzutreten verdient nichts anderes als die Ewigkeit mit diesem Titel. Die Spielmechanik lässt mich die letzten Haare von der Murmel rupfen, die Clippingfehler lassen mich entweder durch den Boden fallen oder halten mich in der Luft gefangen. Das Leveldesign: verwirrend mit flacher Beleuchtung. Einzig die Sprecher sind passabel, auch wenn die aufgesagten Dialoge frisch aus einem Kitschroman zu kommen scheinen.

Die Stärken des Spiels sollen wohl beim 2-Player-Coop liegen. Keine Ahnung. Werde ich wohl auch nie ausprobieren. Die beiden Charaktere, zwischen denen man im Single-Player nur per bestimmtem Orb-Stein-Schalter-Whatever switchen kann sind die personifizierte Antipathie, auch wenn Elfe (?) und Barbar (?) als Hurra-Fantasyhelden dargestellt werden. Völlig ohne Motivation gibt’s Backenfutter für Dämonen und zombieartige… Halbgnomelfen. Oder so ähnlich. Absoluter Quatsch.

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Hunted – Die Schmiede der Finsternis was last modified: Februar 22nd, 2012 by Joe Uessem

Besonderes Kennzeichen: Enorme Bauchmuskeln.
Mag Ballerspiele, Actionfilme und lange Spaziergänge am Strand. Zu seinen Hobbies zählen Stricken und Pferdebilder sammeln. Sein Lieblingsvideospielheld ist der Lange von Tetris.