Eine neue Regelung bittet nun Twitter-User zur Kasse: Eine Gebühr für Hashtags.

Bisher waren Twitter-User stets ohne höhere Instanz dazu in der Lage, ihre Posts – sogenannte „Tweets“ – mit Hashtags zu versehen, um diese einem Thema oder eine Veranstaltung zuzuweisen. Dies ermöglicht eine globale Kategorisierung und erleichtert Interessierten die Suche.

So werden TV-Ereignisse wie Deutschland sucht den Superstar oder Germany’s Next Top Model live verfolgt und die eigene Meinung, zusammen mit einem Hashtag, kann kundgetan werden. Was bis dato von der GEMA geduldet wurde, wird nun geahndet: Hashtags, die Künstlernamen und/oder Songtitel beinhalten, sind nun kostenpflichtig. Eine detaillierte Auflistung gibt Auskunft darüber, wie viel Geld pro Hashtag fällig wird. So kostet ein simples #Bohlen 10 cent, eine Kombination aus Songtitel und Interpret, wie beispielsweise #JustinBieberGirlfriend, kommt den User 46 cent.

An Aufwand, herauszufinden, wem der zugehörige Twitter-Account gehört, wird nicht gescheut: Die GEMA arbeitet eng mit Internetprovidern und Gesetzgeber zusammen, damit Twitter den Weg aus der rechtlichen Grauzone findet.

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Hashtags jetzt kostenpflichtig? Die GEMA greift durch. was last modified: Mai 31st, 2013 by Joe Uessem

Besonderes Kennzeichen: Enorme Bauchmuskeln. Mag Ballerspiele, Actionfilme und lange Spaziergänge am Strand. Zu seinen Hobbies zählen Stricken und Pferdebilder sammeln. Sein Lieblingsvideospielheld ist der Lange von Tetris.