„Du hasst mich jetzt, oder?“, fragte Gronkh, wohlwissend, dass er mir immer noch kein Bier spendiert hatte. Unser Zusammentreffen auf der diesjährigen gamescom, nach all den Jahren der leeren Versprechungen, blieb nüchtern. Niemand prügelte sich, niemand weinte, niemand warf ein Moped. Bisher war ich der Ansicht, dass sich das bärtige Pummelchen besinnen und mich mit dem leckeren Nass beschenken könnte. War ich bislang nicht der größte Fan seines kreativen Outputs, muss ich mittlerweile sagen, dass mir langsam Zweifel kommen. Zweifel, ob nicht nur Gronkh, die Marke, sondern auch Erik Range, die Person, einfach scheiße sind.

Mal ganz abgesehen davon, ob ich jemanden mag oder nicht – meine Bierschuld bezahle ich. Das verlangt der Kodex der Bartträger. Spätestens auf der nächsten gamescom werde ich, wenn die Bierlosigkeit weiterhin bestehen wird, ein Moped werfen.

Ins Kreuz.

Mit Anlauf.

Sogar eine meiner begehrten und limitierten Postkarten (Schnauze! Das ist echt so!) hat er bekommen. An mir soll es also nicht liegen.

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Gronkh und ich – Teil 6 was last modified: August 10th, 2015 by Joe Uessem

Besonderes Kennzeichen: Enorme Bauchmuskeln. Mag Ballerspiele, Actionfilme und lange Spaziergänge am Strand. Zu seinen Hobbies zählen Stricken und Pferdebilder sammeln. Sein Lieblingsvideospielheld ist der Lange von Tetris.