Kurze Anmerkung: Bereits letztes Jahr durfte ich (Joe, der dieses Vorwort verfasst) der gamescom-Präsentation zu TopWares Piratenabenteuer Raven’s Cry beiwohnen. Den Bericht findet ihr hier. Immer voll informiert habe ich natürlich auch die Entwicklung weiterverfolgt (hier) und freue mich sehr auf den Titel. Allerdings war meine Zeit auf der diesjährigen Spielemesse begrenzt, weswegen ich eine Vertretung in Form zweier Mädels, die mir zufällig über die Füße stolperten, gen TopWare-Bude schicken musste. Die Eindrücke der beiden Grazien findet ihr untenstehend.

jpegDen Captain umbringen und das Kommando über das Schiff übernehmen – kein Problem für Christopher Raven, der weder Moral noch Mitgefühl kennt. Kurzum: er ist ein Arschloch. Dennoch ist er der Protagonist von Raven’s Cry, dem neusten Rollenspiel-Baby von Entwickler Reality Pump und Publisher TopWare.

Dass Antiheld Christopher Raven so ein Dreckssack ist, kommt nicht von Ungefähr: als kleiner Junge muss er mit ansehen, wie seine Familie brutal getötet wird. Er selbst kommt mit einer abgehackten Hand und einer verlorenen Moralvorstellung davon. Seitdem schlägt er sich durch das Seeräuber-Dasein, seine ständigen Begleiter sind dabei der Tod, ein Rabe und seine Hakenhand.

jpegDer Spieler kann sich in der gesamten Karibik des 18. Jahrhunderts bewegen. Das Zeitalter der Piraten wird nicht beschönigt, sondern mit all seiner Dreckigkeit und Härte dargestellt. So muss Christopher beispielsweise an Land darauf achten, dass das Schießpulver nicht nass wird – zum Glück hat er neben seinem Säbel immer seinen Haken dabei. Auch bei den Seeschlachten wird viel Wert auf Realismus gelegt, denn der Spieler muss unter anderem auf den Wellengang und die Windrichtung achten, um gegnerische Schiffe zu versenken. Außerdem hat man unterschiedliche Kanonenmunition, um verschiedene Ziele zu treffen, wie zum Beispiel den Mast, den Rumpf oder die Besatzung.

jpegAls Christopher Raven hat man immer die Qual der Wahl eine Entscheidung zu fällen. Jede Mission kann auf verschiedenen Wegen gelöst werden: wenn man Geld braucht, beklaut man jemanden, nimmt einen Job an oder einen Kredit auf. Alle Entscheidungen haben einen Einfluss auf den weiteren Spielverlauf. Selbst im Kampf ergeben sich unterschiedliche Möglichkeiten um als Gewinner hervorzugehen. In seiner Freizeit kann sich Christopher dem Schmuggel, der Kopfgeldjagd oder der Schatzsuche widmen. Auch ein Besuch im Bordell steht auf seiner Liste, sei es zum Vergnügen oder zur Informationsbeschaffung.

Ab Oktober 2014 steht einem Besuch der karibischen Landschaften, den rauen Hafenstädten und der wilden Südsee nichts mehr im Wege.

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gamescom 2014 – Raven’s Cry was last modified: August 24th, 2014 by Gastautoren: Becks und Lori

Becks und Lori bloggen normalerweise unter blog.becksundlori.de.