Mit Kriegsgerät ins Guinness Buch! Auf der gamescom präsentierte uns Alexis le Dressay die neueste Inkarnation der Wargame-Serie.

Nach den Echtzeitstrategie-Knallern Wargame: European Escalation und Wargame: Airland Battle werkeln die Entwickler von Eugen Systems zusammen mit ihrem Publisher Focus Home Interactive gerade am nächsten Ableger der bei Fans äußerst beliebten Strategie-Reihe. Es konnten bisher über 500.000 Einheiten verkauft werden und die sehr aktive Community steuert immer wieder neue Ideen zur Entwicklung von DLCs und häufig erscheinenden Patches ein. Wie schon die beiden vorangegangenen Teile spielt sich auch Red Dragon zur Zeit des Kalten Kriegs zwischen 1975 und 1991 ab. Diesmal wurde jedoch das Kampfgeschehen der dynamischen Kampagne nach Asien verlagert.chlachtschiffe präsentieren werden.

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Während sich in den ersten beiden Teilen noch die Kräfte der NATO und des Warschauer Pakts gegenüberstanden, treten in Red Dragon durch die Verlagerung nach Asien andere Mächte in den Vordergrund. Mit allerlei neuem Kriegsgerät beharken sich somit die Streitkräfte Japans, Südkoreas, Australiens und Neuseelands mit den Truppen aus China und Nordkorea. Auch die Schlachtfelder haben sich geändert, sodass es nun ebenfalls zu Schlachten in kargen Wüstenlandschaften, in Berggebieten oder auf weiten Reisfeldern kommen kann. Alexis le Dressay ließ während der rund halbstündigen Vorführung ebenso durchklingen, dass sich auch die USA und andere Länder durchaus in die Schlachten einmischen könnten und ihre Panzer und Schlachten einmischen könnten und ihre Panzer und Schlachtschiffe präsentieren werden.

Panzer fürs Guinness Buch

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Dass die Entwickler es mit der Detailtreue und den Wünschen der Fans wirklich ernst meinen, lässt sich leicht an der enormen Anzahl neuer Kriegsmaschinen erkennen. Zusammen mit den beiden Vorgängern und den DLCs stehen dem Spieler nun insgesamt 1200 (taus’n’zweihunnert!) Vehikel zur freien Verfügung, was dem Spiel aller Voraussicht nach einen Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde verschaffen wird. So gewähren sie beispielsweise den Fans einen ihrer sehnlichsten Wünsche und integrieren den Black Hawk ins Spiel. Selbstverständlich haben auch die neuen Fraktionen neue landestypische Gefährte mitgebracht.

Ende Gelände

Bei der präsentierten Version handelte es sich bisher noch nicht um eine spielbare Demo sondern um eine frühe Tech-Demo. Auf einer Wüstenkarte wurden die neuen taktischen Finessen des Szenarios und der neuen Vehikel präsentiert. So eröffnen sich beispielsweise durch die doch recht hügeligen Landschaften neue Truppenmanöver, bei denen sich die Einheiten hinter kleineren Bergen und Hügeln vor gegnerischem Panzerbeschuss in Sicherheit bringen oder die neuen Lufteinheiten ihre ganze Stärke perfekt ausspielen können. Ebenfalls gezeigt wurden die neuen Truppentransportern, die nun auch Flüsse durchqueren können, um so nicht mehr zwingend auf Brücken angewiesen zu sein. Und wo wir gerade bei Brücken sind: Gesprengte Brücken lassen sich auch von Brückenbaufahrzeugen neu errichten, sodass die Zerstörung einer Brücke nun für eine Schlacht nicht mehr so ausschlaggebend sein wird, wie es noch in den vorherigen Titeln der Fall war.

Man darf gespannt sein, wie rund und frisch sich diese neuen Features in der finalen Version von Red Dragon anfühlen werden. Dieses Jahr wird der Titel wohl nicht mehr unter dem Weihnachtsbaum landen, sodass ich davon ausgehe, dass irgendwann 2014 wieder scharf geschossen werden kann.

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gamescom 2013 – Wargame: Red Dragon was last modified: September 7th, 2013 by Gastautor: Andreas

Ist neu hier. Wenn er in der Schule gerade keine Kinder quält, verhilft er den Lokas von Serien und Computerspielen zu Ruhm und Ehre. Versucht aktuell, das Problem mit dem mangelnden Bartwuchs in den Griff zu bekommen. Um den Weltfrieden müssen sich derzeit leider Andere kümmern.