Mit Breakin‘ Outta Hell hauen unsere vier Lieblingsaustralier am 23.09.2016 ihr nunmehr viertes Album raus, wenn mal Ready To Rock außen vor lässt. Um es gleich vorweg zu nehmen: Nein, die Band weicht auch mit diesem Werk keinen Millimeter von ihrer Linie ab. Straighter Hard Rock, der ins Bein und/oder in den Nacken geht und sich bestens für den Alltag eignet. Ob der nun aus Bier trinken, arbeiten, Wäsche machen oder einfach nur sinnlos auf der linken Spur heizen besteht, ist dabei völlig Latte! Breakin‘ Outta Hell macht in jeder Situation Spaß.

airbourne_cover_2016Der Titeltrack eröffnet das Album im gewohnten Uptempo. Übrigens gibt es dazu schon ein cooles (Lyric-)Video, dass Ihr weiter unten sehen könnt. Flammen, Tachonadeln und abstürzende Flugzeuge gehören bei Airbourne dabei natürlich zum guten Ton… Song Nummer zwei, Rivalry, schaltet dann kurz einen Gang zurück, ein typischer Stampfer, der sich aber meiner bescheidenen Meinung nach an dritter oder vierter Stelle besser gemacht hätte. Danach nimmt das Album aber wieder Fahrt auf. Lebensweisheiten wie It’s Never Too Loud For Me, Do Me Like You Do Yourself oder auch When I Drink I Go Crazy sprechen dabei für sich und sind, will man der Band Glauben schenken, direkt aus dem eigenen Leben gegriffen. Gewohnte Kost also, die aber auch in der vierten Runde immer noch Hunger auf mehr macht. Wer Angst vor Kommerzanbiederung hatte, kann also getrost aufatmen, denn auch diesmal hat die Band auf Balladen und ähnliche Experimente verzichtet!

Zur Produktion kann ich leider noch nicht all zu viel sagen, da mir lediglich ein Stream zur Verfügung gestellt wurde. Es zeichnet sich aber ab, dass die Scheibe im Autoradio und auf dem heimischen Plattenteller knallen wird, denn für den Sound sind diesmal Bob Marlette und Mike Fraser verantwortlich, die bereits bei Runnin‘ Wild, respektive No Guts. No Glory. an den Reglern saßen und somit ebstens auf die Bedürfnisse der Band eingehen konnten.

Einziger Kritikpunkt aus meiner Sicht ist das etwas alberne Cover-Artwork, dass offensichtlich einen frisch abgefackelten Joel O’Keeffe zeigen soll. Da wäre angesichts des Albumtitels mehr drin gewesen.

Ende Oktober heißt es dann im Vorprogramm von Volbeat wieder: „Back on the streets again!“

28.10.2016 – Hamburg, Barclaycard Arena
29.10.2016 – Berlin, Mercedes-Benz-Arena
31.10.2016 – München, Olympiahalle
01.11.2016 – Linz (AT), Tipps Arena
02.11.2016 – Wien (AT), Stadthalle
04.11.2016 – Innsbruck (AT), Olympiahalle
05.11.2016 – Genf (CH), Genf Arena
07.11.2016 – Stuttgart, Schleyerhalle
08.11.2016 – Zürich (CH), Hallenstadion
09.11.2016 – Köln, Lanxess Arena
10.11.2016 – Frankfurt, Festhalle
12.11.2016 – Leipzig, Arena
13.11.2016 – Oberhausen, König-Pilsener-Arena
14.11.2016 – Brüssel (BE), Forest National
15.11.2016 – Amsterdam (NL), Ziggo Dome

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Airbourne – Breakin‘ Outta Hell was last modified: September 16th, 2016 by Yorck Segatz

Videospiele sind ihm nicht hart genug, daher bemalt er in seiner Freizeit Warhammer-Männlein und hört währenddessen Death Metal. Lange Spaziergänge am Strand macht er nur mit, wenn er anschließend mit seiner He-Man-Figur spielen darf. Ansonsten ist er stubenrein und kann gut stillsitzen.